Montag, 9. november 2009
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21:10
Zielgerade ging ich zum Buffet, holte mir ein grosses Glas Brandy und begab mich eilend auf die Terrasse, um die erhalte Information allein verdauen zu können. Lucca war hier. Lucca. Nach den
gestrigen Spötteleien von Janine über das Schicksal, schlug mir das Leben heute einen Streich – Lucca.
„Bonne soirée Renée“
Ich musste mich nicht umdrehen, um zu wissen, wer hinter mir stand und mich mit dieser belegter Stimme begrüsste. Mein Blick war immer noch in den dunklen Garten
hinausgerichtet, als ich leise und kalt sprach: „Mylord Carrington, sind Sie gekommen, um mich zu Tische zu führen?“ - Leise vor sich hin lachend, trat Lucca unbeirrt dicht hinter mich, legte
seine Hände auf meine nackten Schultern und hauchte mir sogleich einen sanften Kuss auf die empfindsame Haut meines Nackens. Dann legte er seine Lippen auf meine Ohrmuschel und hauchte mit
heissem Atem: „Du willst mir unser Wiedersehen nicht leicht machen. Aber sei gewarnt, ich lasse mich nicht so leicht von Deinem weiblichen Schmollen vertreiben! Und ich werde all meine Kenntnisse
Deiner Schwächen gebrauchen, um Dich heute zu verführen. Je mehr Widerstand Du leistest, je beharrlicher werde ich bleiben! Das ist ein Versprechen!“ - Wütend löste ich mich aus seiner Umarmung
und schnaubte: „Ach ja? Und was ist, wenn ich zufälligerweise glücklich liiert bin und diese Beziehung nicht durch ein kleines Abenteuer mit Dir aufs Spiel setzen möchte?“ Seine Antwort wartete
ich erst gar nicht ab. Ich ging zurück in den Ballsaal und mischte mich unter die Gäste, um mit belanglosen Gesprächen meine Contenance wiederzufinden.
Ich bekam Lucca erst wieder bei Tische zu sehen und bekam sogleich seine Antwort auf meine filmreife Szene auf der Terrasse zu hören: „Komm schon, kleine
Kratzbürste, wir wissen beide, dass es keinen Mann in Deinem Leben gibt – ausser mich natürlich, wie es auch keine Frau ausser Dich in meinem Leben gibt!“ - „Lucca Krentz, Du bist ein
überheblicher, von sich selbst eingenommener Kerl!“ - „Nein, meine Liebe, ich bin von Dir eingenommen und ein nur deshalb bisschen überheblich, weil ich weiss, dass Dir das gefällt“ erwiderte er
spitzbübisch. - „Vielleicht hat sich ja mein Geschmack bei der Männerwahl seither geändert. Vielleicht möchte ich mit einem Mann schlafen, der sich nicht zurückhält, der sich nicht so beherrscht,
wie Du es in Lichtenstein gemacht hast“, antwortete ich pikiert, nur um dieses unwiderstehliche Grinsen aus seinem Gesicht zu bekommen. Und seine Mine wurde tatsächlich ernst. Fast hätte ich es
mit der Angst zu tun bekommen, als er sich ganz dicht zu mir beugte und mit brennendem Blick versprach: „Geliebte, sei gewiss, bei Dir werde ich mich nie mehr zurückhalten! Die Frage ist nur, ob
Du das auch aushälst?“ - Tapfer konterte ich: „Du meinst, Du bist sexuell so ausgehungert, dass...“ Ich konnte meine Provokation nicht mehr zu Ende sprechen, denn Lucca unterbrach mich: „Ich bin
voller Begehren nach Dir! Meine Hoden sind ausgefüllt, prall und gespannt. Mein Glied ist hart, seit ich Dich hier gesehen habe. Meine Gedanken sind voller Bilder Deines süssen, nackten und
gespreizten Körpers. Ich möchte das Gewicht Deiner Beine auf meinen Schultern spüren und vor meinem Gesicht Deinen verheissungsvollen Schoss in den Händen haben. Ich will Deinen Hintern in meinen
Handflächen tragen. Ich will meine Nase zwischen Deine Schamlippen pressen und Dich riechen, ich will mit meinen Lippen Deine Klitoris saugen. Ich will Deinen Saft auf meiner Zunge schmecken und
ihn Dir mit einem Zungenkuss weitergeben. Ich will Deine Brustspitzen zwischen meine Zähne nehmen und sie doch sanft liebkosen, bis sie anschwellen und rot werden. Überhaupt, ich will, dass Deine
blasse Haut sich im Liebesspiel rötet, sich Dein Puls bis zum Anschlag steigert. Ich will, dass Du Dich vor lauter Begehren wieder windest. Deine sinnlichen Bewegungen Dich beherrschen und mir
die genussvollste Augenweide bieten. Siehst Du meine Hände? Wenn ich meine Finger anschaue, möchte ich sie in Dir wissen, ich möchte die kleinen Zuckungen Deiner Muskeln um meine Finger fühlen,
wenn Dich der erste Orgasmus überkommt. Und gleich darauf möchte ich in Dich eindringen. Und glaube mir, nicht sanft und langsam, sondern mit einem harten und direkten Stoss. Und erst wenn ich
bis zu meiner Wurzel in Dir bin, halte ich inne, um uns beide an das mächtige Gefühl der Vereinigung gewöhnen zu lassen. Ich will Dich um die Hüfte packen und Dich mein ungezügeltes Temperament
spüren lassen. Ich will das Tempo meiner Stösse in Dich so anlegen, dass Du Dich an keinen Rhythmus gewöhnen kannst, sondern mit jeder Bewegung eine Überraschung erlebst. Ich will mit meinem
geschwollenen Schwanz die Tiefe meines Eindringens variieren; von ganz tief bis dorthin, dass wir nur noch mit der Spitze meines Gliedes miteinander
verbunden sind. Aber sei gewiss, wenn Du kommst, dann bin ich so tief in Deinem Schoss vergraben, dass ich jedes kleinste Zittern von Dir aufnehmen kann. Und dann
werde ich zu einem letzten fulminanten, heftigen, ungestümen Stoss ausholen und mein Sperma in Dich spritzen – und zwar wild und leidenschaftlich. Aber Renée, dies allein wird mir dann
nicht ausreichen. Ich möchte unser Liebesspiel wiederholen und wiederholen und nochmals wiederholen, bis wir engumschlungen und nass von unsrem wilden Liebesspiel einschlafen. Nur um dann wieder
zu erwachen, um es abermals zu wiederholen.“
Fortsetzung folgt am 11.11.2009 um 23 Uhr 23
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